Standesamtliche Hochzeit

Die standesamtliche Hochzeit wird meist als die förmlichere Zeremonie beim Heiraten betrachtet. Manchen Paaren genügt die Heirat auf dem Standesamt und sie möchten sich nicht in der Kirche noch einmal das Ja Wort geben. Andere Paare hingegen empfinden eine standesamtliche Trauung als unvollkommen und möchten die Ehe vor Gott in der Kirche eingehen. Es ist aber die standesamtliche Trauung die vor dem Gesetz zählt. Die kirchliche Trauung ist kein muss.

Eine Eheschließung kann nur dann durchgeführt werden wenn alle geforderte Papiere dem Standesamt vorliegen. Der Termin wird auch mit Abgabe der Papiere festgelegt. Je nach Familienstand ob man nun schon einmal verheiratet war oder ledig ist, aus einem anderen Land kommt oder vielleicht sogar noch Minderjährig ist, benötigt man unterschiedliche Papiere. In jedem Fall aber benötigt man einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern und eine Abstammungsurkunde.

Die Zeremonie auf dem Standesamt kann das Paar auch individuell mit dem Standesbeamten gestalten. Bei der Planung sollte der Standesbeamte befragt werden, welche Möglichkeiten es hierfür gibt.

Am Tag der Eheschließung werden die Verlobten vom Standesbeamten gefragt, ob sie die Ehe miteinander eingehen möchten. Nur wenn diese Frage von beiden mit Ja beantwortet wird, ist die Ehe rechtskräftig. Der Standesbeamte verliest dann das Heiratsprotokoll und Braut und Bräutigam unterschreiben dieses mit ihrem Namen. Auch die eventuellen Trauzeugen beglaubigen dies mit ihrer Unterschrift. Die Eheschließung wird dann schließlich im Heiratsbuch beurkundet und nach der Heirat wird vom Standesbeamten ein Familienbuch angelegt.

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